Monday, September 8, 2008

Ford Escape For Under 5000

Leicht verwirrt ...

Ich hatte eine Zucchinisuppe und eine mittlere Cola light, ich war alleine da und das auch erst seit einer halben Stunde. Da fragt die Kellnerin mich beim Bezahlen: Geht das zusammen oder getrennt?

?!

Tuesday, September 2, 2008

Bridal Shower Recipe Cards Invitations

Theaterkritik: Die Leiden des jungen Werther / Brotfabrik

"Ich habe soviel, und die Empfindung an ihr verschlingt alles;
ich habe soviel, und ohne sie wird mir alles zu Nichts."


"Die Leiden des jungen Werther" sind ja so ein Buch, an dem sich die Geister scheiden. Während die einen Werther für einen "narzistischen Idiot" halten, haben andere ihre gesamte Pubertät nur überstanden, weil sie mit Werther geliebt und gelitten haben.

I belong definitely to the second type. As we have found the flyer for a Werther's monologue in the bakery, Celine and I were directly hooked.

On Saturday's it so far. Unfortunately, my mood was rather bad: I had worked until the complete exhaustion of eight hours and not even have time to eat between work and monologue anything, let alone to shower properly, or to relax somehow.

Then it went off, the stage looked rather plain (-an illusion!), Actor (Philip Schlomm) was in great from the first minute.

It took a while, then all the old charm of the play was back. The love das Leiden, die Hoffnungslosigkeit, die ausweglose Situation, das Verstricken im eigenen Gefühl: ein Buch in dem ich mich - gerade momentan - total zuhause fühle.

Und die Inszenierung in der Brotfabrik hat den Stoff noch lebensnäher rübergebracht, so nah, dass wir fast die ganze Zeit geweint haben. Ich habe keine Ahnung, wie Herr Schlomm den Werther spielen kann, OHNE zu weinen.

Die Bühne, die Klamotten, die eingespielte Musik, die benutzte Technik: Werther könnte heute genausogut leben wie vor 200 Jahren, am zeitlosen Unglücklichverliebtbiszumwahnsinndilemma hat sich rein gar nichts geändert.

"Ach, ihr vernünftigen Leute" rief ich lächelnd aus.
"Leidenschaft! Trunkenheit! Wahnsinn!
Ihr steht so gelassen, so ohne Teilnehmung da,
ihr sittlichen Menschen, scheltet den Trinker,
verabscheut den Unsinnigen,[...].
Ich bin mehr als einmal trunken gewesen,
meine Leidenschaften waren nie weit vom Wahnsinn,
und beides freut mich nicht: denn ich habe in meinem Maße begreifen lernen,
wie man alle außerordentlichen Menschen,
die etwas Großes, etwas Unmöglichscheinendes wirkten,
von jeher für Trunkene und Wahnsinnige ausschreien mußte."